Was müssen Trader beim CFD Handel beachten?

Der CFD Handel ist eine Möglichkeit, mit gehebelten Zertifikaten an den Preisbewegungen von Anlagewerten zu partizipieren. CFDs sind Contracts for Difference. Sie bilden also eine Preisdifferenz ab, wobei sie einen mehr oder weniger starken Hebel aufweisen. Den passenden Broker zu finden ist allerdings nicht so einfach, daher haben wir hier einen exklusiven Vergleich für Sie.

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Ayondo
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ETX Capital
Hebel
1:200
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IG
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Der Hebel von CFDs

In einigen Fällen – zum Beispiel bei CFDs auf Aktien – bewegen sich CFDs nur schwach gehebelt zum zugrunde liegenden Basiswert (dem sogenannten Underlying), etwa im Verhältnis 1:5 bis 1:30. In anderen Fällen, so bei CFDs auf Devisenpaare, Aktienindizes oder Edelmetalle, kann das Verhältnis 1:200, 1:400 oder sogar 1:1.000 (und darüber) betragen. Das bedeutet dann, dass eine verhältnismäßig kleine Bewegung des Basiswertes sehr große Auswirkungen auf den Preis des CFDs hat. Dieser kann in wenigen Minuten seinen Wert vervielfachen, aber auch vollkommen wertlos werden. Gegen letztgenanntes Szenario sichert sich der Trader mit einem Stopploss ab. Weil CFDs mit diesem Hebel ausgestattet sind, können sie mit sehr geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden. Ein wichtiger Fakt spielt für die Wahl dieses Handelsinstruments ebenfalls eine große Rolle: Diese Zertifikate können bei steigenden und fallenden Kursen gewinnen. In der Erwartung steigender Kurse bucht der Trader einen Call-CFD, wenn er an fallende Kurse glaubt, wählt einen Put-CFD (synonyme Begriffe sind Long- und Short-CFDs). Die Richtung des Marktes kann in jedem Fall zu einem Gewinn für den Trader führen, wenn er sie richtig einschätzt.

Die Basiswerte von CFDs (Underlyings)

cfd handelBasiswerte können Aktien, Aktienindizes, Rohstoffe, Währungspaare und auch Anleihen oder sonstige Indizes sein. Es gibt sogar bei einigen Brokern CFDs auf Zinskontrakte. Der Fantasie der Broker sind keine Grenzen gesetzt: Auf alles, was sich an der Börse bewegt, lässt sich ein CFD konstruieren.

Entwicklung des CFD Handel

CFDs wurden erstmals in den 1990er Jahren von Londoner UBS-Bankern entwickelt. Sie waren eine Möglichkeit, die britische Stempelsteuer für Aktien (stamp-duty) zu umgehen. Diese Steuer wird in Großbritannien auf Börsengeschäfte fällig, doch CFDs werden außerbörslich (OTC) gehandelt. Bei der Entwicklung von CFDs wurde daher auch auf die Vergabe einer Wertpapierkennnummer (WKN) und der International Securities Identification-Number (ISIN) verzichtet. Der Fakt des OTC-Handels spielt insofern eine Rolle, als dass der Trader den CFD stets von einem darauf spezialisierten Broker kauft und ihn an diesen mit Gewinn oder Verlust zurückverkauft. Andere Wertpapiere, auch gehebelte Derivate wie Knock-outs und klassische Optionsscheine, werden an Börsenhandelsplätzen eingebucht. Wichtig ist dieser Fakt aus zwei Gründen:

  • Der CFD-Broker stellt den Preis. Dieser Preis soll natürlich strikt mit dem Underlying korrelieren, doch Trader müssen darauf achten, einen wirklich seriösen Broker zu finden. Ansonsten könnte es zu Abweichungen von der tatsächlichen Kursentwicklung des Basiswertes kommen. Diese Abweichungen könnten zuungunsten des Traders ausfallen.
  • Wenn es zu einem technischen Ausfall beim Broker kommt, kann der CFD nicht gekauft oder verkauft werden. Derivate, die direkt an Börsenhandelsplätzen eingebucht werden (auch über einen Online-Broker), werden hingegen durch die Börse beim Erreichen bestimmter Kursschwellen gekauft oder verkauft, wenn die Order erst einmal platziert ist. Zwar gibt es auch technische Ausfälle an Börsenhandelsplätzen, doch diese sind sehr viel seltener als bei Brokern oder Emittenten.

Es erschließt sich daraus, dass die Wahl des besten CFD-Brokers für den Handel äußerst bedeutsam ist.

Was müssen Trader beachten?

handel mit cfdsCFDs laufen 1:1 mit ihrem Basiswert mit. Die Konstruktion stellt sich in etwa so dar, dass der CFD auf den Dax seinen Preis um einen Euro verändert, wenn der Dax um einen Punkt steigt oder fällt. Diese Relation ist unterschiedlich beschaffen, bei Indizes entspricht oft ein Punkt in etwa einem Euro (oder Dollar) beim CFD-Trading, bei Forexwerten könnte das Verhältnis zum Beispiel 1:1,6 oder ähnlich betragen. Wichtig ist für den Trader nur: Der Zeitverlauf und auch die Volatilität spielen für die Preisrelation zwischen CFD und Underlying – anders als bei klassischen Optionsscheinen – keine Rolle. Ein zweiter Fakt ist für den Handel zu beachten: Wenn CFDs über Nacht gehalten werden, entstehen Finanzierungskosten, die den Wert des CFDs mindern, außer wenn bei Short-Positionen der Referenzzinssatz über der Abschlagszahlung für das Underlying liegt. In solchen Fällen entsteht für den Trader ein Zinsgewinn durch das Halten einer Overnight-Shortposition. Dieser Zinsgewinn und auch die Zinskosten sind aber sehr gering, sie liegen in der Regel deutlich unter einem Prozent pro Tag. Wichtig ist dieses Wissen nur für Trader, die beispielsweise auf Aktien (wo sich diese Strategie anbietet) über relativ lange Zeiträume einen CFD ohne Laufzeitbegrenzung halten möchten. Dieser verliert dann doch etwas an Wert.

Was ist die Margin von CFDs?

Die Margin ist eigentlich eine hinterlegte Sicherheitsleistung für den CFD, die praktisch dem Kaufpreis entspricht. Rein juristisch sind diese Wertpapiere so beschaffen, dass es bei einem Verlust über der Margin – also über dem Kaufpreis – zu einer Nachschusspflicht kommen könnte. Theoretisch ist so ein Verlust nur schwer vorstellbar, doch praktisch kann er durch crashartige Kursstürze mit Slippage (Differenz zwischen Order- und Ausführungspreis) durchaus vorkommen. Die meisten Broker verzichten aber auf die Nachschusspflicht. Daher müssen Trader nicht allzu sehr über Margin und Nachschusspflicht nachdenken, auch wenn Broker aus rechtlichen Gründen diesen Fakt kommunizieren. Es genügt, wenn der Trader den möglichen Totalverlust seines Einsatzes im Auge behält. Dieser Verlust sollte nur äußerst selten eintreten, wenn der Trader sofort nach dem Einbuchen des CFDs einen Stopploss setzt.

Was lässt sich beim CFD Handel verdienen?

Es ist möglich, mit relativ geringem Anfangskapital um 1.000 bis 2.000 Euro auf Dauer ein deutlich fünfstelliges Einkommen zu erzielen. Trader sollten aber jede Möglichkeit der Weiterbildung nutzen, welche die meisten Broker anbieten. Um den für sich besten Broker zu finden bietet sich ein CFD Vergleich sowie ein Test der CFDs an.

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